In der Jubiläumsausstellung anlässlich ihres 70. Geburtstags zeigt die Künstlerin in der Galerie Hilleckes Probst ihr umfangreiches Œuvre, das sie durch die Jahre geschaffen hat.
„Mein Leben ist die Kunst. Ob es die Geschichte meines Lebens ist, ob ich es bin. Ob es das Essen oder Kochen ist. Ob es das Feiern ist. Ob es das Malen ist. Alles um mich herum ist Kunst und meine Kunst.“ Eliška ist die tschechische Version des Vornamens Elisabeth, und er bedeutet Mein Gott ist Fülle.
Verwässerungen duldet sie nicht. Eliška Bartek verdichtet und verschränkt Farbe, bis sie glüht. Sie schöpft aus dem Vollen und konfrontiert uns mit der Farbwucht ihrer Aquarelle. Wer jedoch meint, in ihren Arbeiten harmlose Landschaftsbilder zu sehen, ist fehlgeleitet, denn das scheinbar pralle Leben in ihren Arbeiten birgt Stolperfallen, wie der Zyklus Il mio piccolo paradiso, den sie in der Corona-Isolation in ihrem Haus im Tessin gemalt hat, offenbart. Auch diese Bilder prunken mit brillanter Farbgebung, betäuben aber in Wahrheit die Kümmernis über die starken Freiheitsverluste durch Corona und sollen das Gefühl der unfreiwilligen Einsamkeit in Schach halten.
ÜBER ELIŠKA BARTEK
Die Künstlerin lebt im Tessin (Schweiz) und in Berlin. 1972 floh sie aus der damaligen Tschechoslowakei in die Bundesrepublik, studierte später an der Hochschule der Künste in Zürich. Bekannt geworden ist Eliška Bartek durch ihre abstrakte Malerei, Fotogramme und Fotografie, die sich mit dem Medium der Malerei beschäftigen.
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